Demokratie-Workshop an der Grundschule Pondorf
Im Rahmen der Interkulturellen Woche im Landkreis Eichstätt haben vier Klassen an der Pondorfer Grundschule einen Workshop zur Demokratiebildung (Klassen drei und vier) oder zur Entwicklung interkultureller Kompetenzen (Klassen eins und zwei) mitgemacht.
Bildungskoordinatorin Katharina Lebok vom Landratsamt Eichstätt hatte dazu mehrere Unterrichtsmaterialien mitgebracht und den Kindern die Begriffe Vielfalt, Demokratie und Zusammenhalt nähergebracht. „Wir sind alle unterschiedlich, dabei aber auch alle normal“, wollte die Referentin mit einem Puppenspiel ausdrücken. „Auf die Hautfarbe kommt es dabei nicht an.“ Anhand eines Schaubildes bauten die Kinder Begriffe auf, die zur Kultur gehören. Dabei galt es zu unterscheiden, ob diese Dinge sichtbar oder unsichtbar sind. Als Symbolbild diente ein Eisberg, der mit einem Teil aus dem Wasser herausragt, ein größerer Teil sich aber unsichtbar unter der Wasseroberfläche befindet. Glaube ist manchmal sichtbar, manchmal nicht. Religiöse Symbole zeigen dabei den jeweiligen Glauben an. Viele Gefühle sind ebenfalls sichtbar. So kann man erkennen, ob Menschen traurig oder erfreut sind. Stress hingegen lässt sich äußerlich nicht erkennen. Sehr gut erkennen kann man Feste. Dabei zählten die Kinder viele Feste auf. Geburtstag, Weihnachten, Feuerwehrfest, Tilly-Fest, Silvester, Oktoberfest und noch weitere Feste kannten die Schüler. Zum Abschluss des Workshops gab es noch ein Spiel. Drei Kinder stellten sich auf einen Bogen Zeitungspapier. Die Zeitung musst nun umgedreht werden, ohne diese zu verlassen oder zu zerstören. Einigen Gruppen gelang das auch, andere scheiterten aber an der doch etwas schwierigen Aufgabe. Ziel des Spiels war es, die Zusammenarbeit zu fördern.
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